Herzlich willkommen auf der Website des Gisela-Gymnasiums

Das Gisela-Gymnasium ist eine Schule im Herzen Schwabings, direkt neben dem Elisabethplatz. Mit seiner Jugendstilfassade trägt das 1904 errichtete und unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude zum unverwechselbaren Charme dieses Platzes bei.

Ausbildungsrichtungen

Das Gisela-Gymnasium bietet mit der naturwissenschatlich-technologischen und der sprachlichen zwei Ausbildungsrichtungen an.

Inklusion am Gisela

Das Gisela-Gymnasium in Schwabing begleitet hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler seit über 30 Jahren auf ihrem Weg zum Abitur.

Unser Selbstverständnis

Das Gisela-Gymnasium ist eine kosmopolitische Schule mit festen Wurzeln in München-Schwabing und internationalen Kontakten.

 

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Valentin Albert: „Aufbruch“, „Befreiung“, „Überwindung“

Die Trilogie Aufbruch, Befreiung und Überwindung befasst sich mit dem Thema Freiheit.
Dabei spiegelt Aufbruch den Schritt aus einer gewohnten, angenehmen Umgebung wider, den jeder zum Erreichen höherer Ziele gehen muss.
Befreiung repräsentiert die Hürden und Probleme, die sich auf dem Weg auftun und wie begangene Fehler einen zu der Person machen, die man ist.
Wie der Titel Überwindung bereits verrät, befasst sich das letzte Werk mit dem aufzubringenden Mut, welcher nötig ist, um sich weiter zu entwickeln und angestrebte Ziele zu verwirklichen.
Veränderung bedeutet Fortschritt.

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Marina Diem: „Marielle Franco“

Auf der Leinwand ist eine junge Frau dargestellt, die verschiedene Aspekte unserer Gesellschaft widerspiegelt. Der Turban in den Farben der brasilianischen Flagge steht für die Heimat von Marielle Franco sowie für die der Künstlerin.

Zudem sind auf dem Oberkörper der Frau typisch lateinamerikanische Blumen abgebildet, welche allesamt für die Bevölkerung von besonderer Bedeutung sind. Die Blumen heißen Ipê-Amarelo, Heliconia sowie Allamanda und ihnen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Darüber hinaus sind sie ein Symbol für ewige Jugend und Schönheit.

Das Bild ist in Gedenken an Marielle Franco, eine ehemalige brasilianische Politikerin. Sie setzte sich für die im Turban stehenden Themen ein, und wurde einige Jahre später deswegen ermordet. Sie war eine sehr inspirierende Persönlichkeit, die sich unermüdlich für die Rechte von schwarzen Frauen, jungen Menschen, Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen einsetzte.

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David Dvali: „Bloom“

Dieses Werk soll vor allem die geformten Erinnerungen der Corona-Zeit darstellen. Dazu bezieht es hauptsächlich Inspiration von dem Album-Cover des Caretakers. Der Künstler Ivan Seal, verwendete hierbei einen sehr impressionistischen und verwaschenen Stil, der die gemalten Objekte oftmals auf einem schmalem Grad zwischen Familiärität und Unkenntlichkeit balancieren lässt. Dieser diente vor allem dazu, Alzheimer zu verbildlichen, da dies auch Thema des Caretaker-Album ist. So ergibt sich also die Verbindung mit Erinnerungen. Die Rabenmaske symbolisiert recht offensichtlich die Epidemie. Solche “Plagenmasken” wurden zuerst von sogenannten “Plagendoktoren” getragen, welche selbst eigentlich keine Ärzte waren, sondern nur damit beauftragt wurden, die toten Körper zu zählen. Die Masken dienten zum einen als Schutz vor der virenverseuchten Luft, die Schnabelform wurde aber auch genutzt, um gewisse Kräuter in der Spitze verbrennen zu lassen. Dies bewirkte in Wirklichkeit nichts, jedoch entsprang die Idee der Blumen aus diesem Konzept. Diese paar dünnen Pflanzen zeigen vor allem, wie die Natur eine Art Pause erleben konnte, dadurch dass die Menschheit kurz inaktiv war. Sie konnten blühen, wie auch der Name sagt und sich zumindest etwas entfalten. Der letzte nennenswerte Aspekt ist das Juwel, welches als Okular der Maske dient. Dieses verbindet das Werk nochmal besser mit mir persönlich, da ich solch eine Maske selbst dieses Jahr gemacht habe.

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Tobias Geier: "Told"

In diesem Text gehe ich auf mein fertiggestelltes Bild ein und konzentriere mich dabei auf die Punkte der Titelbesprechung, Materialen und Arbeitstechniken. Als erstes soll es um meinen Titel gehen, der aus dem Englischen übersetzt soviel bedeutet wie „erzählte“. Der Grund für diese Entscheidung ist ein Lied mit dem Namen Told von dem britischen Künstler „Headie one“ und „Fred again“. In meinen künstlerischen Aktivitäten sowie im privaten Leben spielt die Musik eine große Rolle. Über sie definiere ich mich und kann meine Gefühle und Empfindungen, die den ganzen Tag verarbeite, beziehungsweise aufnehme reflektieren. Außerdem versuche ich, für meine Stimmung immer die passende Musik zu finden, um das „Gefühlsleben“ verstärkt spüren zu können. Im Moment stehe ich kurz vor meinem Abitur das bedeutet Lernstress, Schulstress sowie sozial bedingter Alltagsstress, dem ich momentan sowie jeder andere Abiturient ausgesetzt bin. Während meinem Prozess dieses Bild fertigzustellen, habe ich das perfekte Ventil für mich gefunden und zwar das Malen mit dem ich Emotionen ausdrücken kann sowie verarbeiten. Zusammenfassend verbinde ich mit diesem „Kunstwerk“ zwei besonders wichtige Punkte in meinem Leben Musik und das Malen und schaffe es somit während diesem Prozess dem alltäglichen Leben für eine kurze Zeit zu entfliehen und meine Geschichte zu erzählen und zu reflektieren. In diesem Bild habe ich ausschließlich mit Acrylfarben sowie Ölfarben gearbeitet. Kleine Akzente habe ich mit einer Lackfarbe erarbeitet. Die Ölfarben bilden für mich die perfekte Deckfarbe für den gelben Hintergrund. Dabei ist zu erkennen das die roten und grüne Ölfarben einen kräftigen Effekt auf das leicht helle Gelb haben und so eine gewisse Tiefe entstehen lassen. Bei meiner Arbeitstechnik handelt es sich um die bekannte „Rakeltechnik“ des weltberühmten Künstlers Gerhart Richter. Noch bei den Anfängen dieser Technik sind mir einige Fehler unterlaufen und ich konnte aufgrund der Größe des Rakel´s nicht eine durchgängige Ebene schaffen. Außerdem habe ich bei dem Gesicht Pinsel und kleinere Spachtel verwendet um den Effekt des „verwischten“ nicht zu verlieren. Die groben Umrisse und klare Formen und Linien wurde mit einem Pinsel erarbeitet.

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Santiago Hein: „Kunstunterricht“

Ich möchte mit meinem Triptychon den Betrachter anregen, darüber nachzudenken, dass die Beurteilung von Kunst immer einen subjektiven Anteil hat und nicht nur von dem Können des Schülers abhängt, sowie der Inszenierung dessen als Künstler durch das Sich-Bedienen an einem altmeisterlichen Werk, sondern dass vor allem die Aussagekraft und die Intention entscheidend sind. Es soll zu einer Auseinandersetzung mit dem Kunstunterricht, der für Schüler und nicht für Künstler gemacht ist, auffordern.
Der Betrachter soll zuerst einmal durch die Positionierung der drei Bilder auf unterschiedlicher Höhe irritiert werden. Weil beim klassischen Triptychon alle Teile in einer horizontalen Reihe hängen. Der „Eyecatcher“ der Arbeit ist das „Selbstbildnis“, das am Ende der Reihe hängt. Das erste Bild ist eine „Tafel“ mit der Frage, die mit der gesamten Arbeit aufgeworfen werden soll: Was ist Kunst? Die schwarze Schrift auf weißem Hintergrund, bewusst handschriftlich, soweit das mit dem Pinsel möglich ist, wirkt unkalkuliert bzw. spontan. Die Buchstaben stehen somit einerseits in einem Wortzusammenhang, aber sie sind auch bewusst ungeordnet und unsauber ausgeführt. Jeder Buchstabe könnte auch für sich stehen. So könnte man aufgrund der vergrößerten Darstellung der Buchstaben „K“ und „T“ diese aus dem Kontext isolieren und „was ist uns“ lesen - was beabsichtigterweise keinen Sinn macht, bzw. wäre es zu ergründen, was das für einen Sinn machen könnte.
Der mittlere Teil soll etwas tiefer hängen als der erste. Er zeigt Schwarz auf Weiß einen Januskopf. Auf den ersten Blick zwei scheinbar identische, invertierte Profile, hergestellt mit einer Schablone. Bei näherer Betrachtung unterscheiden sie sich jedoch in Details. Dabei richten sich die Augen der Profile einerseits auf das Wort „Kunst“ andererseits leicht aufblickend auf das Gesicht des Selbstportraits. Die Umsetzung durch die Schablone weißt „Katzenzähne“ auf. Schaut man also genau hin, so kann man bezweifeln, ob eine Schablone benutzt wurde oder ob die Köpfe sehr sorgfältig frei aufgetragen wurden. Symbolisch steht der Januskopf für die Zwiespältigkeit zwischen den beiden äußeren Bildern und die Zerrissenheit in der Beurteilung dieser.
Der hässliche, aber inhaltlich eindeutige Schriftzug steht im Gegensatz zu der Darstellung als Künstler, bei der mein eigenes Gesicht die Gesichtszüge Dürers „ersetzt“. Die Darstellung soll auf den zweiten Blick irritieren, sie ist trügerisch, soll altmeisterlich detailliert wirken und zu genauer Betrachtung einladen.
Betrachtet man das Bild für sich, so fällt auch auf, dass der untere Bereich weiß gemalt wurde, was im Zusammenhang des Triptychons Sinn gibt, alleine allerdings als Defizit betrachtet werden kann. Beschäftigt man sich mit dem goldenen Schnitt des Bildes, bemerkt man, dass dieser Balken nötig ist, um die theoretische Schönheit zu bewahren.
Um der Ausstrahlung von Dürers Original Rechnung zu tragen, habe ich mich intensiv mit dem Gemälde und dem Künstler beschäftigt. Als Leitfaden haben mir dazu umfangreiche restauratorische Untersuchungen gedient, welche sich um die Rekonstruktion des Entstehungsprozesses des Portraits bemühen und detailliert beschreiben, wie dieses aufgebaut ist. Ich habe das Bild nicht nur von seiner Oberfläche her gemalt, sondern ebenso wie Dürer Vorzeichnungen angefertigt und das Bild ausgehend von einer Grundstruktur gemalt und dann versucht, meine Gesichtszüge einzufügen. Anders als Dürer habe ich nur mit Pigment, aber nicht mit Ölfarbe gemalt. Dadurch erscheint das Bild weniger plastisch als das Original und mein Portrait wirkt distanzierter.

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Katharina Heinz: „Lips“

Die Idee hinter meinem Bild ist, dass man einen farbenfrohen Anblick hat und dennoch einen Hintergrund für die Entstehung des Bildes sieht. Zudem soll ein Ausdruck der Stärke erkannt werden in vielerlei Hinsicht.
Zum ersten sind die auf die Lippen beißenden Zähne anzusprechen. Eine erotische Geste, welche aber von einer Frau ausgeführt wird ohne Angst oder Scham zu verspüren, da diese frei in ihrer Ausdrucksweise ist. (Feminismus)
Zum zweiten sind die bunten Lippen zu erwärmen. Die gesamte Farbpalette harmoniert in einem Bild miteinander. Es soll auf die Vielfalt in dieser Welt hinweisen, z. B. Sexualität, Herkunft oder die Religion. (LGBTQ; Religionsfreiheit)
Zum Schluss ist die Hautfarbe im Mittelpunkt. Diese ist eher dunkel, dennoch habe ich einen gräulichen Ton gewählt, um die besonders ausgeprägte Diskriminierung gegenüber stark Pigmentierten zu verdeutlichen. Der Grauton fungiert als Interpretationsfaktor, da man die Farbe auch als helle Haut in der Dunkelheit deuten kann. Dementsprechend ist die Hautfarbe frei wählbar. (Black Lives Matter)

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Chiara Krischer: „Ohne die Homosexualität wäre unser Leben ein Irrtum“
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Alina Kleinau: "Crying Earth"

Unsere Erde leidet. Sie weint. Und wir schauen weg.
Wir haben einfach weggeschalten, das Programm gewechselt. Kurzzeitig wurde überall in den Medien über unsere Umwelt berichtet. Über die Probleme. Den Klimawandel. Die Verschmutzung...
Es wirkt als hätten wir plötzlich einfach das Programm gewechselt. Es ist ewig her, dass ich mal wieder etwas über das Thema gehört habe.
Wir haben scheinbar eines unserer größten Probleme vergessen nur, weil gerade ein weiteres aufgetaucht ist.
Doch wir müssen weiter hinschauen, dürfen unsere Augen nicht verschließen oder versuchen das alles einfach zu verdrängen und uns auf etwas Anderes zu fokussieren.
Deswegen dürfen wir nicht wegschalten! Egal wie schmerzhaft und unangenehm der Anblick sein mag.

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Jakob Lechner: „Europäisches Bewusstsein“

Die Flagge der Europäischen Union – Ein Zusammenschluss, welcher die Werte Freiheit, Sicherheit, Frieden und Zusammenhalt symbolisiert. Doch wie kann so eine Politische Einheit trotz fast 20 Jahren Existenz so viele Disparitäten aufweisen? Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten begegnen uns fast jeden Tag. Ist das wofür Europa eigentlich steht? Während die einen golfen, fackelt woanders ein Flüchtlingslager ab. Der Zusammenhalt wirkt fast nur scheinbar oder nur durch Geld motiviert. Im Rahmen der Sterne begegnen sich die Hände, die unterschiedlichsten Gruppierungen zwar, jedoch wird ein richtiger Zusammenhalt durch eine Lücke, fast wie durch eine Barriere abgehalten. Man würde doch so gerne diese Barriere überwinden, doch was steht uns im Weg? Die Sehnsucht der Berührung und der vollkommenen Vereinigung ist so riesig groß, und es wirkt fast so als bräuchte es nicht viel, dass sie sich berühren. In der aktuellen Zeit fällt es schwer von den Problemen der EU oder besser gesagt den Problemen, die die EU nicht lösen zu können scheint, abzusehen, jedoch hat die Vereinigung vieler europäischer Nationen definitiv viele Vorteile, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Die Negativen Aspekte scheinen in den Nachrichten zu überwiegen, jedoch können wir schwer absehen wie z.B. die Flüchtlingskrise, Finanzkrise, Coronakrise etc. ohne die gegenseitigen Hilfen in EU ausgesehen hätte. Finanzielle Hilfen nach Griechenland, Gemeinsame Bekämpfung des Klimawandels oder Entlastung überfüllter Krankenhäuser sind nur kleine Einblicke in die Vorteile, die es hat in einer gemeinsamen Union zu leben. Ja, es gibt noch Luft nach oben um ein gerechteres, friedlicheres und besser Europa zu schaffen, jedoch schaut diese Hürde relativiert zu dem großen Ganzen doch wieder nur so klein, wie die Lücke zwischen den zwei Fingern zweier Personen aus. Lasst uns den Verbesserungsmöglichkeiten bewusst sein, aber auch unsere Erfolge feiern. Nicht mehr viel, dann kann sich die kleine Lücke auch noch ganz schließen. Nicht mehr lange, dann können sich die Finger vielleicht langsam berühren und irgendwann kann die eine Hand die andere sogar schon in die Hand nehmen.

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Livia Odin: „Art Therapy“

Die bemalte Fläche ist in sechzehn Rechtecke geteilt. Jedes Rechteck enthält eine Interpretation der ägyptischen Büste der Nofretete. Mein Ziel beim Arbeiten an der Leinwand war also, die Maskerade aufzubrechen und verschiedene Gefühle und Gedanken meiner Vorstellung nach künstlerisch darzustellen. Das ist eine bekannte Methode, die in der Kunsttherapie angewendet wird, daher der Titel „Art Therapy“. Bei dieser Form der Therapie soll der Patient seine Gedanken und Gefühle künstlerisch auf eine Leinwand projizieren.
Die verschiedenen Motive meiner Leinwand bieten viel Interpretationsraum und sollen den Betrachter dazu bringen, sich näher und länger mit dem Bild zu beschäftigen. Jeder Aspekt des Bildes enthält eine Botschaft oder ein Gefühl, je nachdem wie der Betrachter es interpretiert. Die verschiedenen Teile sind alle durch einen Schrift-Rahmen verbunden. Dieser gitterförmige Rahmen beschreibt und symbolisiert die Krankheit Depression. Sie hält alle Komponenten zusammen und trennt sie dennoch voneinander. Der Text stammt von Kat Napiorkowska.
Dieser Text beschreibt wie es sich anfühlt, Depressionen zu haben. Die Krankheit ist zwar weit verbreitet, aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl es ist ein Tabu- Thema und viele wissen nicht einmal was diese Krankheit ausmacht und wie viel Schaden sie anrichten kann. Je nachdem ob meine Leinwand jemals ausgestellt wird, möchte ich dem Betrachter die Möglichkeit bieten sich mit dem Thema zu befassen. Ich denke viele jeder wir in dem Text oder den Bildern etwas finden, womit er sich identifizieren kann.

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Selina Özbekli: "Ohne Titel"
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Pierre Sprute: „Leben zwischen Gefahr und Freiheit“

Das Bild hat für mich zwei sehr wichtige Aspekte. Zu Beginn der Pandemie bzw. nach dem ersten richtigen Lockdown, als das Reisen wieder erlaubt war, zumindest unter Einhaltung der AHA-Regeln, kam mir der Gedanke und dieses Gefühl zu diesem Bild. Deshalb habe ich den Wanderer mit einer Maske dargestellt und die allgemein verbindlichen Regeln auf der Briefmarke aufgegriffen. Die Welt war zwar noch in Ordnung, jedoch haben sich die Menschen aus Angst zurückgezogen. Das Einzige, was noch in dieser Welt leuchtet ist das Haus in dem die Familie wartet. Die Karte, die eine Möglichkeit zur Kommunikation zwischen den Menschen darstellt, ist symbolisch durch den Corona-Virus abgenutzt. Nach und nach wurde die Pandemie immer schlimmer, genauso wie die Angst sich oder seine Mitmenschen anzustecken. Der einzige Wunsch den ich hatte war, wieder normal leben zu können ohne die Angst und ohne die Einschränkungen. Man möchte aus der Corona-Welt flüchten seine Sachen packen und in eine bessere Welt, eine schönere Zukunft, deshalb Tag und Nacht. Die Sehnsucht nach dem Reisen ist dabei ein wichtiger Aspekt, weil es die Freiheit der Menschen verdeutlicht. Um das zu schaffen, um Corona los zu werden, um die Postkarte zu verschicken und um wieder Kontakte mit anderen Menschen haben zu können, dafür braucht man die Briefmarke, die Regeln die wir umsetzten müssen.

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Franziska Winkler: „Eine Frage der Perspektive“

Das Bild zeigt ein menschliches Auge mit der Weltkugel als Pupille, vornehmlich die europäisch-afrikanische Seite. Das Auge ist in hellen und freundlichen Farben dargestellt.
Gelbe Mimosenblüten stehen symbolisch für die Metropolen der Kontinente und lediglich eine rot eingefärbte Blüte steht stellvertretend für den Standort München, meinen eigenen Wohnort. Gerahmt wird das Auge von einer Collage aus Zeitungsschnipseln, mit thematisch bewusst offen gelassenen Headlines.
Mit meinem Bild möchte ich die Mannigfaltigkeit der menschlichen Blickwinkel aufzeigen, welche unabdingbar gelenkt werden durch Herkunft, Religion, Kultur oder durch sonstige Umstände. Die Welt wird in meinem Bild von einem Auge gerahmt, und steht sinnbildlich für das individuelle Empfingen.
So bieten die rahmenden Headlines jedem Betrachter seinen eigenen Interpretationsfreiraum.

 

 

 

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