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Nach einer Vorlage von Ru­dolf Herfurtner. Eine Produktion der Unterstufentheatergruppe.

In Rudolf Herfurtners Stück „Der Nibeljunge“ entdeckte die Gruppe spannende Szenen, die von Streit und Zerstörung aber auch von Liebe und Freude am Leben handeln. Ausgehend von diesen Motiven wurde die Vorlage frei bearbeitet und eine Spielfassung für die 22 Mitwirkenden entwickelt, in der Geschichten von Körbchen­kindern und Drachen, alten Uhus und Hirschkühen, Heldenkindern und Kindern, die Furcht vor Helden haben, mit einfachen Theatermitteln erzählt wurden

Ihre Uraufführung durften die mitwirkenden Schüle­rinnen und Schüler bereits beim 3. Nürn­berger Jugendtheaterfestival „licht.blicke“ erleben, zu dem sie als eine von zwei Schultheater­gruppen neben sieben professionellen Jugendtheater­bühnen u. a. aus den Niederlanden, aus Berlin, Dresden, Stuttgart und Nürnberg eingeladen waren.

Unter Bezugnahme auf den Veranstalter hatten die  Nürnberger Nachrichten in einer Vorankündigung kräftig Vorschusslorbeeren verteilt:

„Nach Nürnberg eingeladen wurden auch zwei Schultheatergruppen, die (…) herausragende, inno­vative und wegweisende Produktionen vorgelegt haben: Das Arndt- Gymnasium Berlin Dahlem (...) und das Gisela-Gymnasium München, das sich Rudolf Herfurtners „Der Nibeljunge“ vorgenommen hat.

Ouerview, die Schülerjury des Festivals, schrieb nach der Aufführung am Gostner Hoftheater Nürnberg:

„Der Ideenreichtum der Schüler zeigte sich auch in der Gestaltung der Kulissen (...) und in der Rollenvergabe: Da es für eine (zunächst) 30-köpfige Theatergruppe nicht einfach ist ein Stück zu finden, in dem jeder mitwirken kann, entschloss man sich zu der interessanten und effektvollen Lösung die Rollen doppelt, teilweise auch drei- oder vierfach zu besetzen, den sehr umfangreichen Text aufzuteilen und die Charaktere gemeinsam auf der Büh­ne darzustellen.

Der Name „Körbchenkinder“ ist Programm, denn genau davon handelt das Stück: allein gelassene, dem Schick­sal ausgelieferte Kinder, die schließlich Großes vollbringen. Moses, Romulus und Remus – und natürlich Sieg­fried, dem Helden dieser Geschichte – alles „Körbchenkinder“. (...)

Die Schüler der 6. bis 8. Jahrgangsstufe überzeugten (...) mit einer gelungenen Darstellung. Besonders hervorzu­heben sind die sprachlichen Fähigkeiten: Die Art und Weise, in der die Texte gekonnt vorgetragen und artikuliert werden, ist eine Leistung, die von einer Theatergruppe dieser Altersstufe nicht zu erwarten war.“

Ebenso unerwartet wurde die Gruppe wenige Tage nach ihrem Gastspiel von der Nachricht überrascht, dass sie für ihre Leistung in Nürnberg mit dem „Lichtblicke-Nachwuchspreis“ des Festivals ausgezeichnet wurde.

Als Preisträger grüßen:

Thekla Gabriel , Nina Gesell, Lea Gutzeit, Sabrina Hadj, Carolin Vogel  Luisa Zsolnay, Nikola Zsolnay , Camilla Langnickel Leandra Schieder, Iris Markl-Lepage, Julia Berg, Pia Fröhlich Vivien Märtens, Lara Thiel, David Färber, Lew Kaplan, Louise Kenn, Alessandro Cataldo, Max Henkensiefken unter der Leitung von StD Reinhold Schira und  LAssin Susanne-B. Scholl, in Nürnberg unterstützt von StR Martin Futterknecht.

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